Russland

Eine Reise nach Russland ist eine einzigartige Möglichkeit, alles über russische Geschichte und Kultur zu erfahren. Vor über 300 Jahren hat Peter der Große entschieden, Russland dem Westen zu „öffnen“. Dies brachte Russland viel dichter an die westliche Zivilisation heran, sodass das Land heutzutage schon nahzu ein Teil des Westens ist. Westliche Einflüsse lassen sich vielerorts erkennen. Entdecken Sie z.B. die vielen Kirchen mit ihren Zwiebeltürmen geerbt vom Byzantinischen Reich, Schlösser, die dazu dienten, die Mongolen abzuwehren, Straßen geplant von den Sowjets – hinter jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken.

Finnlines bringt Sie 2x wöchentlich von Lübeck nach St. Petersburg.

Weitere Informationen zum Reiseland Russland:
http://www.travelallrussia.com
http://www.visitrussia.com
http://www.russlandjournal.de

Reisehinweise für Russland finden Sie auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts.

Mit Finnlines direkt nach St. Petersburg

Entfernungen

St. Petersburg-Moskau: 700 km
Mit dem PKW: ca. 10 Std.

St. Petersburg-Helsinki: 400 km
Mit dem PKW: ca. 5 Std.

St. Petersburg- Weliki Nowgorod: 200 km
Mit dem PKW: ca. 3 Std.

St. Petersburg-Vyborg: 145 km
Mit dem PKW: ca. 2 Std.

Veranstaltungstipps

Stars of the White Nights
Internationales Ballet und Oper Festival
St. Petersburg
http://www.mariinskiy.ru

Eremitage
Auf den Webseiten der weltberühmten "Eremitage" können Sie Ihren Besuch der mehr als umfangreichen Kunstsammlung schon vor der Reise planen.

Russland-Fakten

Fläche: 17.075.400 km²
in Europa: 3.9 Mill. km²
in Asien: 13.1 Mill. km²
Einwohner: 142,4 Mill.
Hauptstadt: Moskau
Währung: Rubel
Zeitzoner: MEZ +2
Tel.-Vorwahl: +7

Max. Gewschwingikeit:
Innerorts: 60
Außerorts: 90
Autobahnen: 110

Russland erstreckt sich über 11 Zeitzonen und 2 Kontinente.

Für Ihre Einreise nach Russland benötigen Sie ein Visum!

Eremitage - Bild von Dirk Hourticolon

St. Petersburg
St. Petersburg wird auch das „Venedig des Nordens“ oder das „Fenster nach Europa“ genannt. Mit der Grundsteinlegung der Stadt im Jahr 1703 verfolgte der von Europa begeisterte Zar Peter der Große zwei Ziele: er wollte seine Landsleute an die westeuropäische zivilisierte Lebensart heranführen und gleichzeitig Russland von seinem bäuerlich-barbarischen Image befreien. Vom 18. bis ins 20. Jahrhundert war St. Petersburg die Hauptstadt des russischen Reiches und trug unterschiedliche Namen: St. Petersburg (1703-1914), Petrograd (1914-1924), Leningrad (1924-1991) und wieder St. Petersburg (seit 6.9.1991). Seit 1991 steht das historische Zentrum von St. Petersburg auf der UNESCO Liste des Weltkulturerbes.

Interessante Fakten über St. Petersburg:
- über 580 Brücken, 200 Museen und 80 Theater
- die Stadt weist das größtes Straßenbahnnetzwerk der Welt auf
- die Metro von St. Petersburg ist die tiefste U-Bahn der Welt (bis zu 100 m tief). Wegen der prunkvoll ausgeschmückten Metro-Stationen werden diese auch „Paläste des Volkes“ genannt.

Weitere Informationen unter:
http://www.saint-petersburg.com
http://www.petersburg.aktuell.ru/

Vyborg - Bild: www.gosaimaa.fi

Vyborg: Schwedisch-finnisches Kopfsteinpflaster
Die älteste Stadt im Umland von St. Petersburg ist Vyborg. Die Stadt weist Russlands einzige intakte
Altstadt im baltisch-mitteleuropäischen Stil auf. Die schwedische und später finnische Vergangenheit ist auf jedem Schritt spürbar – und auch heute bestimmt die Grenznähe den Alltag.

Weliki Nowgorod - Bild: www.eu-asien.de

Weliki Nowgorod: Russlands urbane Wiege
Etwa 200 Kilometer südöstlich von St. Petersburg liegt Weliki Nowgorod, die älteste Stadt Russlands. Die Baudenkmäler der Stadt wurden 1992 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Den Besucher erwarten hier uralte Kathedralen und ein richtiger Kreml. Nowgorod ist eine grüne Stadt. Da es an den Ufern des Wolchow erbaut wurde, unterhalb des Ilmensees. Die Stadt ist zudem von malerischen Moor- und Waldgebieten umgeben. Als Geheimtipp gilt hier das Perynski-Kloster. Ruhe, frische Luft und die magische Atmosphäre, die von der kleinen Steinkirche in der Hofmitte des Klosters ausgeht, lassen den Besucher nicht so schnell wieder los. Städter kommen gern für ein Picknick hier herausgefahren.

Peterhof - Bild von Dirk Hourticolon

Weiße Nächte in St. Petersburg
St. Petersburg ist bekannt für seine Weißen Nächte. Natürlich sind hiermit die langen Sommernächte, in denen es gar nicht mehr richtig dunkel wird, gemeint. Der Tag hat durchschnittlich 19 Stunden und die längste Weiße Nacht fällt auf den 21./22. Juni. Zwei Sommermonate lang, von Ende Mai bis Anfang Juli, befinden sich Bewohner und Besucher in einer Art Ausnahmezustand. Zum Schlafen ist es einfach zu schade. Es wird gefeiert, getanzt, gesungen, gelacht und getrunken. Viele versammeln sich an den Newa-Ufern und lassen Sekt Korken knallen und die Touristen isuchen die Schönheit der Stadt bei nächtlichen Bootstouren auf der Neva. Es ist so, als würde ein Zauber den Himmel über den goldenen Kuppeln der Zarenstadt rotgold erleuchten lassen. Ein magisches Licht beherrscht die russische Metropole rund um die Uhr und lässt keinen unberührt. Zu dieser Zeit ist St. Petersburg einer der romantischsten Orte der Welt. Natürlich kommen auch Kulturliebhaber in St. Petersburg auf ihre Kosten. Jedes Jahr zwischen Mitte Mai und Mitte Juli veranstaltet das berühmte Mariinsky Theater das internationale Festival "The stars of the White Nights".

Bernsteinzimmer - Bild von Dirk Hourticolon

Bernsteinzimmer
Das Bernsteinzimmer war ein gefertigter Raum mit Wandverkleidungen aus Bernsteinelementen, den einst der erste Preußenkönig Friedrich I. im Auftrag gab. Es war ursprünglich im Berliner Stadtschloss eingebaut. Im Jahr 1716 wurde es vom preußischen König Friedrich Wilhelm I. an den russischen Zaren Peter den Großen verschenkt. Fast zwei Jahrhunderte lang befand es sich im Katharinenpalast in Zarskoje Selo bei Sankt Petersburg. Ab 1942 war es im Königsberger Schloss ausgestellt, seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges ist es verschollen. Im Katharinenpalast befindet sich seit 2003 eine originalgetreue Nachbildung des Bernsteinzimmers.

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Achtung:

Es gibt eine wichtige Änderung für die Strecke Lübeck-St.Petersburg v.v., die uns kurzfristig erreicht hat.

Ab sofort gilt für alle Passagiere auf dieser Strecke VISUMSPFLICHT, d.h. jeder Passagier ist verpflichtet, bei Einreise ein gültiges Visum vorzuweisen.
Dies gilt auch für Rundreisegäste, die nicht planen von Bord zu gehen, sondern auf dem Schiff bleiben möchten.

Passagiere, die am check-in kein gültiges Visum haben, werden nicht mit an Bord genommen und können die Reise nicht antreten.
Der check-in ist verpflichtet alle Personen ohne gültige Dokumente vor Ort abzuweisen.