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Paddeln auf den Saimaa-Seen

Ringelrobbe gesucht

von Lars Schneider

Man sagt, es gibt 190.000 Seen in Finnland. Die Zahl scheint ungeheuerlich, aber beim Blick in den Atlas scheint die Angabe dann doch glaubhaft. Da gibt es wirklich viele Gewässer: Große und kleine, lange und kurze, runde und eher gestreckte. Seit einer halben Stunde gleiten unsere Boote über einen dieser Seen, den Haukuvesi. „Wieviele Inseln es dann erst gibt, möchte ich gar nicht wissen!“, ruft Katrin zu mir herüber. Vor uns liegen ein gutes Dutzend, und das allein auf diesem einen See. Schon eine ganze Weile schaut sie auf die Karte auf ihrem Bootsdeck, die Stirn in Falten gelegt. „Ich glaube, ich hab’s. Da vorn leicht rechts an der Insel vorbei. Da geht’s lang.“ Katrin ist heute für die Navigation zuständig, und die ist nicht einfach im Saimaa Seengebiet. Aus der Perspektive des Paddlers wirkt doch alles ganz anders als die eindimensionale Aufsicht, die die Karte bietet. Vor dem Bug geht eine Insel leicht in die nächste über, da glaubt man plötzlich, eine Landzunge vor sich zu haben, obwohl sich doch nur Eiland an Eiland reiht.
Vom kleinen Ort Oravi, 30 Kilometer nördlich von Savonlinna, sind Katrin und ich zu einer achttägigen Kajaktour gestartet. Wir werden kurz durch den Linnansaari Nationalpark paddeln, später durch den Kolovesi Nationalpark und weiter durch viel, viel unberührte Natur ohne ausgewiesenen Schutzcharakter. Ziel: das Kloster Valamo, 100 Kilometer entfernt im Norden. Jukka, der Chef des Kanuverleihs und der Jugendherberge von Oravi wird uns in acht Tagen dort abholen. 

„Paddeln viele Leute diese Strecke?“ hatte ihn Katrin gestern gefragt. „Nee. Keiner eigentlich.“ Punkt. Fertig. Gesprächig ist Jukka nicht. Aber welcher Finne ist das schon?

Die Karte – Vesiretkeily kartasto, Keskinen Saimaa ihr Titel in melodischstem Finnisch – und den Kompass immer im Blick, tasten wir uns langsam voran. In den ersten Tagen sehen fast alle Inseln gleich aus: ihr Haupt gekrönt von Kiefern und Fichten, mal ein paar Birken oder Pappeln. Selten größere Erhebungen oder markante Felsen, an den Ufern sieht es nicht groß anders aus. Nur das Wasser ändert sich von einem stumpfen, trüben Grau am wolkenverhangenen ersten Tag der Tour in ein leuchtendes, geheimnisvolles Schwarz-Blau an den vielen sonnigen Tagen die auf dem Weg nach Valamo folgen.

Das Wasser hat beste Qualität, ganz unabhängig von seinem jeweiligen Farbton, und ist bedenkenlos trinkbar. Auch viele Fische fühlen sich da wohl. Und weil sich das seit Jahren nicht geändert hat, sind die Seen der Saimaa Region auch heute noch Heimat einer ganz besonderen Spezies: der Saimaa Ringelrobbe, einer von nur zwei Süßwasser-Robbenarten weltweit. 270 Exemplare soll es noch geben, eine Population, die zwar noch weit entfernt davon ist, stabil zu sein, die sich aber in den letzten Jahren mehr als verdoppelt hat. Als Paddler stehen die Chancen angeblich nicht schlecht, eines der seltenen Tiere zu Gesicht zu bekommen, haben wir gehört. Von Jukka: „It’s easy to find them. You only have to know where they are!“ So hoffen wir Tag für Tag und legen oft lange Phasen ein, in denen wir leise an Uferzonen entlang paddeln, die wir als Robbenfreundlich einstufen. Irgendwo wird sich vielleicht ein Tier sonnen und gar nicht mitbekommen, dass wir uns nähern.

Mit jedem Tag lernen wir die Natur und ihre Topographie besser zu lesen und bringen die Umgebung mit dem Eindruck der Karte besser in Übereinstimmung, finden unseren Weg leichter und schneller. Immerhin erleichtert uns die nördlich Fahrtrichtung unsere Fahrt. Im gleißenden Gegenlicht den Weg zu suchen, wäre ungemein schwerer. Dennoch – ohne Karte müsste man sich fast verirren.

Ein Fischadler umkreist am nächsten Tag eine kleine Insel, die wir uns für die Mittagsrast erkoren hatten. Erst als wir im Wipfel einer Kiefer seinen mächtigen Horst entdecken, wird klar warum. Schöner Wohnen für Adler. Da haben Paddler nichts zu suchen, und so begnügen wir uns mit einem felsigen Buckel etwas weiter, der zwar keine Möglichkeit bietet, einmal die steifen Glieder auszustrecken und in bequemer Lage ein Nickerchen zu halten, aber immerhin ein Adler-Kino durchs Fernglas ermöglicht.  

Den nächsten Fischadler sehen wir noch am selben Abend, als wir für die letzten drei Kilometer des Tages auf dem See Pyttyvesi nordwärts paddeln. Hoch über uns zieht er seine Kreise und steuert nach einer Weile eine Insel an, auf der ein zweiter Adler in einem großen Nest sitzt; wieder in der Krone einer knorrigen Kiefer. In der Literatur heißt es, der Linnansaari Park im Süden würde die größte Dichte an Fischadlern aufweisen – keinen einzigen hatten wir dort gesehen, und heute gleich drei. Das Saimaa Seengebiet ist über 4.000 Quadratkilometer groß, und bietet zwei ausgewiesene Nationalparks. Zwar genießt die Natur dort einen besonderen Schutz, doch verglichen mit vielen anderen Regionen auf der Welt wirkt fast das gesamte Seengebiet wie ein einziger riesiger Nationalpark. So viel Natur und so wenige Menschen – wo kann man das schon noch erleben in Europa, wenn nicht in Skandinavien.

Den ganzen Tag schon hatte ich geangelt, es zumindest versucht, doch trotz der hohen Fischdichte kein Glück gehabt. Jukka aus Oravi hatte mir einen feschen Köder aus Holz verkauft, der so professionell aussah, dass ich mir hohe Chancen ausrechnete, unser Abendessen regelmäßig um einen Fischgang bereichern zu können. Beim Paddeln wird das glitzernde Fisch-Imitat durch seine Form, die Geschwindigkeit und die Strömung unter Wasser gedrückt, sobald man aber einhält treibt es zurück an die Oberfläche. Ein großer  Vorteil, damit man nicht ständig denkt, man hätte einen Fisch am Haken, nur weil der Köder zu tief gesunken ist, und sich im Grund verfangen hat.

Mehrfach hatte ich versucht, mir vorzustellen, was passieren würde, wenn eine gefräßige Ringelrobbe sich unseren Köder schnappen würde. An das, was jetzt im warmen Abendlicht mitten auf dem Pyttyvesi passiert, hatte ich bisher keinen Gedanken verschwendet. Wir legen mitten auf dem See eine kleine Pause ein, um durch das Fernglas das Fischadlerpaar zu beobachten. Plötzlich reißt es an der Angel, hinter uns bricht Geschrei und Gekreische los. Als wir uns umdrehen, glauben wir unseren Augen nicht: Wir haben eine Möwe am Haken. Sie hat den Köderfisch zwar nicht verschluckt, sich die Haken aber in ihren Fuß gebohrt. Die Möwe zetert ganz fürchterlich und will davonfliegen, doch das macht alles nur noch schlimmer. Ich hole sie mit der Angel näher heran, und während Katrin versucht, den Vogel mit dem Paddel so sanft es geht davon abzuhalten, nach mir zu hacken, löse ich den Köder. Zum Glück hat sich nur einer von neun Haken in der Schwimmhaut eines Fußes verfangen. Noch bevor die Möwe begreift, wie ihr geschieht, ist sie frei und fliegt wütend aber – abgesehen von einem kleinen Piekser im Fuß – unbeschadet davon.

Schlimme Zustände hatten wir bezüglich der Mücken befürchtet. Zuhauf gibt es wilde Geschichten über Moskitoplagen im finnischen Feuchtland. Selbst die aus Alaska bekannte Legende, dass ein achtlos hingeworfener Hut nur sanft zu Boden gleitet – auf den Flügeln von Abermillionen von Mücken – lesen wir im Zusammenhang mit Finnland. Wir scheinen sonderbares Glück zu haben. Zwar haben wir unsere Reisezeit bewusst auf den Ende des Sommers gelegt, doch der erste Frost ist noch weit entfernt. Trotzdem sind uns bisher überhaupt kaum Mücken begegnet. Vielleicht haben sie sich mitsamt der Touristen verkrümelt. Die Saison scheint vorbei; ein großer Campingplatz an dem wir vorbeipaddeln, ist ausgestorben und winterfest verpackt.

Selbst Paddler sind kaum mehr unterwegs. Als uns zwei Boote entgegenkommen, kennen wir sogar die Hälfte der Besatzung: Es sind Jukka und seine Frau Marie-Luise vom Kanuverleih in Oravi. Auch Jukka angelt vom Boot aus. Gestern will er sieben Fische gefangen haben. Einfach so aus dem Kajak. Im Kolovesi Nationalpark. Da wollen wir auch hin. Als ich ihm mein Leid klage, meint Jukka nur trocken: Ha! Du bist ja auch ein Journalist und kein Fishing Guide! Ist doch klar, dass Du keine Fische fängst!“

Das spornt doppelt an. Im Kolvesi werden wir sehen, wie gut ich bin. Am Nachmittag fahren wir über die Grenze des Parks, in dem Motorboote verboten sind. Die höchste Dichte von Saimaa Robben soll es hier geben. Zu ihrem Schutz wurde der 23 Quadratkilometer große Park im Jahre 1990 eröffnet und verzaubert Paddler heute mit seinem Antlitz, das einen Kontrast zur Umgebung bildet. Besonders als wir nach knapp fünf Kilometern ein Nadelöhr überwunden haben, das zwei Seen trennt. 50 Meter sind hier trocken gefallen, die Boote müssen kurz geschultert werden. Ob auch Robben diesen Weg nutzen – wer weiß? Auf einem sehr schmalen, von dicht bewaldeten Hügeln eingefassten See geht es weiter. Es wird still, das Wasser dunkler. Tief sollen die Seen sein im Park, tiefer als sonst üblich im Saimaa Gebiet, in dem der Grund durchschnittlich gerade mal sieben Meter unter der Wasseroberfläche liegt. Felswände steigen nun bis 40 Meter hoch fast senkrecht aus dem Wasser.

Kurz nachdem wir am nächsten Tag den Kolovesi Nationalpark verlassen haben, erreichen wir die Felszeichnungen von Vierunvuori. Vor mehr als 5000 Jahren wurde hier mit einer Farbe aus Eisenhaltigem Lehm, dem als Bindemittel Ei, Fett oder Blut, man weiß es nicht ganz genau, beigemischt wurde, ein Elch auf den Fels gezeichnet. Ein Man steht daneben, ein roter Punkt markiert das Herz des Tiers und legt nahe, dass es sich um eine Jagdszene handelt. In Zeiten, als man großen Tieren mit den vorhandenen Waffen nur sehr schwer beikommen konnte, wurden sie oft von einer größeren Gruppe von Jägern über Felsklippen getrieben und auf diese Weise getötet.

Schon lange hatten wir uns gewundert, was wohl das Wort „Kanava“ auf unserer finnischen Karte zu bedeuten hatte. Als wir einen Kilometer weiter um eine Kurve gepaddelt kommen, wissen wir endlich um die Bedeutung: Eine Stromschnelle blockiert den Weg, doch eine Kanava, eine Schleuse, lässt uns das Hindernis umschiffen. Es gibt keinen Schleusenwärter, als wir in die Kammer eingefahren sind, zieht Katrin an einem Seil und der Mechanismus setzt sich in Bewegung. Eine finnische Motoryacht fährt noch im letzten Moment ins Schleusenbecken. An Deck stehen weiße Campingstühle aus Kunststoff, aus dem Bord-Radio klingt einheimischer Pop mit Polka-Einschlag, Bierflaschen kreisen unter der angeheiterten Besatzung. Eine Frau kommt etwas torkelnd an die Reling und ruft zu uns herüber: „Schöne Boote habt ihr da. Wirklich. Und ein tolles Hobby. Seid immer vorsichtig!“

Die wahren Highlights unserer Kajaktour durch das Saimaa-Seengebiet eröffnen sich allabendlich: mit fast 15.000 Kilometern Küstenlinie und gut 14.000 Inseln, das haben wir inzwischen nachgelesen, sind die Möglichkeiten unerschöpflich, jeden Abend aufs Neue ein unbewohntes Stück Land, eine kleine Bucht oder eine noch kleinere Insel für die Nacht unter Besatz zu nehmen. Tagsüber zu paddeln, von einem glasklaren See zum nächsten, entlang von sich ähnelnden, doch im Detail wunderbar unterschiedlichen Uferstreifen, ist eine Sache. Doch am Abend sein Zelt zu errichten, auf einem Flecken Erde, Fels oder von Moos und Nadeln gepolsterten Waldboden, das ist etwas ganz besonderes. Auf einer Landzunge entdecken wir eine Terrasse, auf der frei stehenden Kiefern ihre Nadeldächer schützend über das Lager ausbreiten und einen Tag später eine winzige Insel, die gerade groß genug ist, um unser Zelt und die beiden Boote aufzunehmen. Sie ragt 30 Zentimeter aus dem Wasser, ist ganz unser. Und auch das macht eine Tour hier so einzigartig: man muss die großartige Natur, dass Wasser, die Wälder, die Luft, nur ganz selten einmal teilen. Kaum passiert es, dass in der Nachbarbucht ein Segelboot vor Anker liegt oder andere Paddler ihr Zelt aufgeschlagen haben. Da wird es schwer, sich zu entscheiden, wann man eine der zwei in den Bootsspitzen verstauten Flaschen Wein, entkorken möchte – vielleicht kommt der schönste und würdigste Zeltplatz ja erst noch.  

Am vorletzten Tag liegen ganze sieben Schleusen vor uns, mal verbunden durch künstlich angelegte Kanäle, mal durch flussartige Abschnitte, in denen das Wasser strömt. Uns entgegen. An den Schleusen von Varistaipale gibt es gleich vier Becken hintereinander, ein Schleusenwärter überwacht hier das Geschehen. Jedes Mal, wenn sich die massigen Tore in unserem Rücken geschlossen haben, müssen wir uns gut festhalten, um im brodelnden Becken nicht zum Spielball des Wassers zu werden, das zwar schnell, aber äußerst unruhig ansteigt. 14,5 Meter Höhenunterschied werden in Varistaipale insgesamt überwunden. Der Kanal, in den die Schleusen integriert sind, ist nur etwas länger als ein Kilometer, doch brauchte es ab 1911 400 Männer und vier Jahre, um den Kanal fertigzustellen. Vor allem für die Flößerei war er immens wichtig.

Zum orthodoxen Mönchskloster Valamo, unserem Ziel, an dem uns morgen früh Jukka einsammeln wird, ist es nicht mehr weit, als wir aus dem letzten Schleusenbecken hinauspaddeln. Es ist die letzte Nacht, besondere Sorgfalt legen wir daher in die Suche nach einem Zeltplatz. Doch es wird nicht leicht, die Ufer sind schwer zugänglich. Am Ende müssen wir uns mit dem Rastplatz Veitsniemi des Seal Trails, einer bekannten Kanuroute im Saimaa Gebiet, begnügen. Nach dem Abendessen liegen wir mit vollen Bäuchen zufrieden auf einem Steg und schauen über das stille Wasser in dem sich die Kiefern des gegenüberliegenden Ufers spiegeln. Ein Eistaucherpaar gleitet vorbei. Ihr Ruf erklingt, der für mich schönste unter allen Tierlauten, und dann tauchen sie ab. Zusammen. Wir beginnen zu zählen. 60, 70, 80. Als wir bei 102 angelangt sind, tauchen die beiden Eistaucher gut 100 Meter weiter fast zeitgleich auf. Romantisch. Noch lange könnten wir hier liegen und zusehen, doch zaghaft beginnt ein Frösteln heraufzuziehen, sich seinen Weg vom dunklen Wasser durch die Bretter des Stegs in unsere Körper zu suchen. Da locken die Schlafsäcke. Und morgen noch einmal die Schönheit des Saimaa Seengebiets.

FINNLAND SAIMAA SEEN INFORMATIONEN

Allgemein

Wer in Finnland paddeln will, hat zwar ein großartiges Revier gewählt, zunächst einmal aber die Qual der Wahl: in welchem Gewässer soll die Tour beginnen? Abgesehen vom Meer und vielen schönen Flüssen gibt es tausende von Seen, von denen viele eine Reise wert sind. Das Saimaa-Seengebiet ist eines der bekanntesten, und das nicht ohne Grund. Hier kann man tagelang paddeln ohne die Boote aus dem Wasser zu heben, zwei Nationalparks locken mit besonderen Highlights, die Logistik für Paddler passt wunderbar – und weitestgehend allein ist man auch noch unterwegs. Was will man mehr?

Anreise

Paddler mit eigenen Booten aus Deutschland reisen am besten mit der Fähre an. Finnlines fährt z.B. von Travemünde nach Helsinki. Wer nicht unter Zeitdruck steht, kann sich Finnland auf der längeren Fahrt wirklich entspannt nähern – sehr zu empfehlen. Jetzt buchen >>

Beste Zeit

Von Juni bis September. Schon Anfang/Mitte August wird es merklich leerer auf den Gewässern, Zeltplätze schließen, Paddler trifft man selten. Wenn es in Finnland Herbst wird, beginnen sich die Laubwälder entlang der Ufern grandios zu verfärben. Tagsüber ist es im idealen Indian Summer noch schön warm, nachts allerdings schon leicht frostig.

Route

Die beschriebene Tour führt vom kleinen Ort Oravi im Süden nahe der Stadt Savonlinna über eine Kette von einsamen Seen und durch die Nationalparks Linnansaari und Kolovesi bis zum orthodoxen Kloster Valamo im Norden. Rund 110 Kilometer für eine gute Woche Paddelei, die auch viel Zeit zum Baden und Entspannen lässt.

Trinkwasser/Verpflegung

Das Wasser aller Seen ist bedenkenlos trinkbar. Nur in unmittelbarer Umgebung von Ortschaften sollte man seine Vorräte nicht unbedingt auffüllen. Es ist sinnvoll, den Großteil der Verpflegung in den Booten mitzuführen, weil es unterwegs nur sehr rudimentär Möglichkeiten gibt, Lebensmittel nachzukaufen. Die Seen sind ein Paradies für (geübte) Angler. Eine Angelkarte bekommt man in Oravi.

Veranstalter/Bootsverleih

Im kleinen Ort Oravi gibt es direkt am Wasser eine Jugendherberge mit dem angeschlossenen Veranstalter Saimaa Holiday. Hier können Boote gemietet werden, es gibt geführte Touren, Robbensafaris, Angelkurse, u.v.a. In der Jugendherberge kann die letzte Nacht vor der Tour verbracht werden, Pkws stehen auf dem angeschlossenen Parkplatz sicher. Ein Shuttle-Service von jedem beliebigen Punkt im Seensystem wird gegen Gebühr angeboten, auch kann man sich bei Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus Savonlinna abholen lassen. Infos: www.saimaaholiday.net.

Literatur

Kanukompass Südfinnland, Thomas Kettler Verlag, 2001, 21,00 EUR
Südfinnische Seenplatte, Michael Hennemann, Pollner Verlag, 2001, 14,00 EUR
Karte Vesiretkeily kartasto, Keskinen Saimaa, 1:50.000. Perfekte Karte für Paddler, erhältlich z.B. bei Saimaa Holidays vor Ort für 18,00 EUR

Infos

Weiterführende Infos, Downloads von Broschüren etc. im Internet unter www.visitfinland.com/de.

Video von VisitFinland: Mit dem Kajak auf dem Saimaa >>