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Finnland – Land der Kontraste

    Arktische Wildnis im Norden, endlose Seen und Wälder im Osten, sommerliche Küstenstädte im Süden und tausende Inseln im Westen – die faszinierenden Kontraste Finnlands verheißen Abenteuer und Entspannung, einsame Natur und finnische Lebensfreude, raue Küsten und romantische Dörfer. Sie brauchen noch Inspiration für die Finnland-Reise? Wir haben die Highlights der vier Regionen zusammengestellt! 

    1. Endlose Seenplatte und weite Wälder
    2. Raues Schärenmeer und romantische Dörfer in Südwestfinnland
    3. Über die Pohjola-Route durch den arktischen Norden
    4. Sommerstadt Espoo in Südfinnland

    Mit der Fähre von Deutschland nach Finnland

    Die Finnlines-Fähren bringen Sie das ganze Jahr über entspannt, zuverlässig und nachhaltig von Lübeck-Travemünde nach Helsinki und zurück – ab 398 Euro für 2–4 Personen mit Pkw und Kabine. 

    Finnlines Kabine

    Sobald Auto oder Wohnmobil im Bauch der Fähre verstaut sind, beginnt für Passagiere der Urlaub: In der komfortablen Kabine, der finnischen Sauna an Bord oder einfach beim Sonnenbad auf dem Deck. Beim Blick über das weite Meer steigt die Vorfreude auf das faszinierende Finnland.

    Endlose Seenplatte und weite Wälder

    Die waldreiche Seenplatte im Osten Finnlands ist mit weit über 100.000 km² Fläche die größte Seenplatte Europas. Hier gibt es tausende Gewässer – 42.000 um genau zu sein – und sie haben das sauberste Wasser der WeltViele Finnen besitzen im Seengebiet ein kleines Haus am Wasser, ein sogenanntes Mökki. Diese Ferienhäuser mitten in der Natur  natürlich alle mit eigener Sauna  sind ein Stück finnisches Lebensgefühl, ein Ort absoluter Ruhe und Entspannung. In den gemütlichen Blockhütten kann man dem hektischen Alltag entfliehen und die ruhige Natur genießen. Auch Urlauber lernen die finnische Seele und Lebensart am besten bei einem Mökki-Urlaub kennen.

    Koli Berg in Finnland

    Rundreisen durch die ostfinnische Seenplatte

    Wer den Osten Finnlands erkunden will, hat die Qual der Wahl: Schließlich gibt es unzählige faszinierende Naturerlebnisse, Kultur und Kulinarik, außergewöhnliche Saunas und vieles mehr. Drei mit viel Liebe zusammengestellten Rundreisen der finnischen Tourismusorganisation Visit Lahti führen Urlauber zu den Highlights der Seenplatte. Detaillierte Infos zu den drei Rundreisen sowie Preise und Reisezeiträume finden Sie hier

    • 8-tägige Rundreise durch den Westen der Seenplatte: Kombinieren Sie spannende Sommeraktivitäten wie geführte Bootstouren oder Wildwasser-Rafting mit aufregenden Städtetrips nach Tampere, Lahti und Jyväskylä.
    • 12-tägige Rundreise durch den Osten der Seenplatte: Tauchen Sie ein in die faszinierende Natur und Kultur des Ostens und entdecken Sie die nördlichste mittelalterliche Burg der Welt, eine der größten Stromschnellen Europas, den einzigartigen Koli-Nationalpark an der russischen Grenze und vieles mehr.
    • 15-tägige große Rundreise: Auf dieser Route erleben Sie alle Highlights der Seenplatte. Sie starten am Saimaa-See, fahren über den Punkaharju-Kamm weiter in Richtung Nordosten bis zum Koli-Nationalpark. Von dort aus geht es wieder in Richtung Südwesten zu den Städten Jyväskylä, Tampere und Lahti.
    Reisetipps

    Der äußerste Norden des Seengebietes, die Region Wild Taiga ist geprägt von uralten Nadelwäldern, kristallklaren Seen, dramatischen Schluchten und dem höchsten Wasserfall Finnlands – dem eindrucksvollen Hepoköngäs. In den einsamen Wäldern von Kainuu können Reisende auf Safari gehen und große Wildtiere wie Braunbären, Elche, Luchse, Vielfraße und Wölfe beobachten. Etwas weiter in Richtung Südosten liegt ein wahres Paradies für Outdoor-Freunde: die Region Nordkarelien. Hier kann man die Natur nicht nur auf zahlreichen Wanderrouten, sondern auch beim Wildwasserrafting oder Mountainbiking erkunden – beispielsweise im nordkarlischen Ruunaa. Ein absolutes Muss für Mountainbiker und Radfahrer ist auch der Saimaa Archipelago Trail. Die 300 Kilometer lange Route im Süden des Seengebietes führt nicht nur durch die schönen Seenlandschaften, sondern auch zu den steilen Bergrücken und schroffen Felsen des Geoparks Salpausselkä. Mit etwas Glück begegnet man auf der Tour dem „tierischen Wahrzeichen“ der Region – der Saimaa-Ringelrobbe.

    Im Westen der Seenplatte gibt es nicht nur inspirierende Städte wie Tampere und Jyväskylä, sondern auch fantastische Natur in direkter Stadtnähe. Die Region rund um Jyväskylä ist zu 85 Prozent bewaldet, verfügt über vier Nationalparks, mehrere Tausend Seen – und 30.000 Saunas! Neben traditionellen Saunas gibt es hier auch die größte Rauchsauna der Welt, ein schwimmendes Saunafloß oder idyllische Strand-Saunas. Besonders gut kann man sie während der jährlichen Sauna-Woche erkunden, beispielsweise vom 25. Juni bis 2. Juli 2022Die Stadt Tampere liegt an einem malerischen Fleckchen Erde auf der schmalen Landenge zwischen zwei Seen. Auf einer Radtour um die großen Seen Pyhäjärvi und Näsijärvi sowie den drei kleineren Seen Kyrösjärvi, Rautavesi und Aurejärvi kann man herrliche Natur und historische Herrenhäuser bestaunen. Darüber hinaus gilt Tampere auch als Sauna-Hauptstadt der Welt. Nirgendwo sonst gibt es so viele öffentliche Saunen wie hier – insgesamt über 50. Die Rajaportti Sauna in Pispala, gebaut im Jahr 1906, ist die älteste öffentliche Sauna Finnlands, die noch in Betrieb ist. 

    Unterkünfte

    Das Angebot an Unterküften und Ferienhäusern im Seengebiet ist riesig: Neben den klassischen Holzhütten am See sind auch Übernachtungen in Baumhäusern, der Urlaub auf einem idyllischen Bauernhof oder einer exklusiven Privatinsel möglich. Im Lehmonkärki Resort direkt am Päijänne-See können Gäste in einzigartigen Glas-Villen übernachten, in der sie Natur dank der Ganzglaswände besonders nahekommen. Iloranta, ein alter Bauernhof am Ufer des Sees Iso-Roine, beherbergt seit fast 80 Jahren Gäste in einer malerischen Landschaft inmitten von Feldern und Wäldern: eine echte Bullerbü-Idylle für Familien mit Kindern. Aufregender wird es im Arctic Giant Bird House: Das Hotel liegt auf einer Hügelkuppe in Paltamo und bietet luxuriöse Unterkünfte im Vogelhausstil mit atemberaubender Aussicht. Wer ein Wellness-Hotel mitten in der Natur sucht, ist im Hotel & Spa Resort Järvisydän richtig. Es befindet sich direkt am Saimaa-See und Gäste übernachten hier im Erlebnishotel, in luxuriösen Ferienvillen, in Panoramasuiten mit fantastischer Aussicht oder im Hausboot am Ufer des Sees. 

    Raues Schärenmeer und romantische Dörfer in Südwestfinnland 

    Im Südwesten Finnlands liegt der größte Schärenarchipel der Welt. Die genaue Anzahl der Inseln und Inselchen lässt sich schwer festlegen, Schätzungen gehen von rund 40.000 aus. Während die größeren Inseln bewohnt sind und über kleine Fischerdörfer oder vereinzelte rote Holzhäuschen verfügen, sind andere nur felsige Klippen oder einsame bewaldete Eilande. Die zerklüfteten Küstenlinien sind verbunden durch kleine Fähren, Radwege und Brücken. Die Landschaft verzaubert mit einer Mischung aus roten Holzhäusern und malerischen Dörfern, aus grünen Wiesen, Apfelhainen und Laubwäldern. Diese Region ist der Ort der Wahl für Angler und Kanufahrer, für Familien und Kulturinteressierte oder einfach alle, die sich nach einer maritimen Natur von herber Schönheit sehnen.

    Kinder in den Schären

    Rundreisen entlang der westfinnischen Küste

    Die Archipelago Routes – von den regionalen Tourismusorganisationen zusammengestellte Rundreisen – führen Urlauber zu den vielen Highlights der Küsten- und Schärenregion: malerische Fischerdörfer mit alten Holzhäusern, raue Küstenstädte und Leuchttürme, die Wind und Wetter trotzen, stolze Herrenhäuser, mittelalterliche Kirchen – und natürlich ganz viel Natur. Detaillierte Infos zu den drei Rundreisen sowie Preise und Reisezeiträume finden Sie hier.

    Reisetipps

    Die Schärenküste eignet sich wunderbar für eine Reise in Finnlands Vergangenheit. Finnlands kulturelles Erbe lässt sich bei einem Besuch der zahlreichen Festungen, Burgen und Herrenhäuser entdecken, die bis in die schwedischen und russischen Herrschaftszeiten zurückdatieren. Weil Wasserwege damals die wichtigsten Transportrouten waren, liegen die meisten historisch bedeutsamen Gebäude leicht erreichbar an der Ostseeküste. Während der Zeit unter schwedischer Herrschaft war das südwestfinnische Turku die Hauptstadt Finnlands. Heute gilt die Stadt nicht nur als Tor zur Schärenwelt, sondern auch als kulturelles Zentrum. Die lebendige Stadt bietet im Sommer zahlreiche Veranstaltungen und Festivals: Tango, Mittelalter, Musik, Theater, Kunst, Design und vieles mehr. 2011 war Turku Europäische Kulturhauptstadt. 

    Die kleinen Orte und Dörfer rund um die Küste wie Naantali, Pori oder Rauma verzaubern die Besucher mit ihren traditionellen Holzhäusern. In dieser idyllischen Atmosphäre finden Reisende nicht nur charmante Restaurants, Cafés und Boutiquen, sondern auch spannende Kulturgeschichte: von den Eisenhütten in Teijo und Noormarkku über Seefahrtstraditionen in Rauma, einer alten Festungsinsel in Kustavi bis hin zu den zahlreichen Leuchttürmen. Über die Schärenringstraße kann man die faszinierende Schärenwelt mit ihren zahlreichen Inseln, Brücken und kleinen Fähren besonders gut mit dem Fahrrad erkunden. Die 250 Kilometer lange Rundtour verbindet Turku mit den Schäreninseln Parainen, Nauvo, Korpoo, Houtskari, Iniö und Kustavi. Wer lieber eine kleinere Tour unternehmen möchte, kann die Rundreise auch abkürzen und sich für den kleinen Schärenringweg entscheiden, der mit rund 120 Kilometer nur halb so lang ist. Ein besonderes Highlight beider Touren ist die kleine Hafenstadt Naantali. Familien sollten hier unbedingt einen Zwischenstopp in der Muminwelt einplanen, einem zauberhaften Freizeitpark mitten in der Natur.

     
    Unterkünfte

    Die besondere Atmosphäre der Schärenküste kann man wohl nirgendwo besser spüren als bei der Übernachtung in einem der vielen Leuchttürme. Möglich ist das beispielsweise in Bengtskär, dem höchsten Leuchtturm Skandinaviens auf der südlichsten bewohnten Insel Finnlands. Ein ganz besonderes Erlebnis ist auch die Übernachtung im Leuchtturm Kylmäpihlaja auf einer kleinen felsigen Insel im Bottnischen Meerbusen, rund 10 Kilometer vom Festland und der Stadt Rauma entfernt. Die Insel Utö mit dem südlichsten Dorf Finnlands, ist rund 40 Kilometer von der nächsten großen Insel Nauvo entfernt und von dort aus in rund 5 Stunden mit der Fähre erreichbar. Schon die Anfahrt ist ein Erlebnis und Utö selbst bietet neben der schroffen Küste, idyllischen Feldern und den typischen Holzhäusern eine ganz besondere Übernachtungsmöglichkeit in einer ehemaligen Militärkaserne. 

    Wer die Ruhe der vielen kleinen oder größeren Inseln ungestört genießen möchte, kann auch einfach das finnische Jedermannsrecht nutzen und mit Zelt oder Wohnmobil an seinem persönlichen Lieblingsort übernachten. Die größeren Inseln verfügen auch über Campingplätze mit Kochmöglichkeiten, Frischwasser und Sanitäranlagen. 

    Über die Pohjola-Route durch den arktischen Norden

    Kaamos wird im hohen Norden die rund zweimonatige Polarnacht genannt, wenn die Sonne nicht mehr über den Horizont steigt. Doch während dieser Zeit versinkt das Land keineswegs in Dunkelheit: In klaren Nächten reflektiert der Schnee den Vollmond und selbst in den Bergen braucht man dann keine Taschenlampe. Außerdem erstrahlt der Himmel hier im Norden bis zu 200 mal im Jahr in den faszinierenden Farben des Nordlichtes. Die dichte weiße Schneedecke reflektiert das Lichtschauspiel und tüncht die Welt in magische Schattierungen aus Rot, Grün, Blau oder Violett. Nach dem langen Winter wird der Sommer umso euphorischer gefeiert und verzaubert Reisende und Bewohner mit goldener Mitternachtssonne, endlosen weißen Nächten und unberührter Natur, soweit das Auge reicht. Oulu, die nördlichste Großstadt Europas, gilt als Tor zu dieser einzigartigen Natur des Nordens und ist der perfekte Ausgangspunkt für eine Tour über die 900 km lange Pohjola Route.

    Elche in Nordfinnland

    Rundreise über die nordfinnische Pohjola-Route

    Die Pohjola Route führt zu den Highlights der nordfinnischen Natur und Geschichte: faszinierende von der Eiszeit geformte Esker, die südlichsten Fjälls Finnlands, goldene Strände, rustikale Küstenstädte und atemberaubende Landschaften mit Tausenden von Zugvögeln. Mit Auto oder Wohnmobil ist die Pohjola-Tour das ganze Jahr über befahrbar und bietet zu jeder Jahreszeit spannende Erlebnisse. Im Sommer lohnt es sich, die ganze Route oder einzelne Abschnitte mit dem Fahrrad zu erkunden.  

    Reisetipps

    Es verwundert kaum, dass in dieser magischen Region die finnische Mythologie geboren wurde. Schon in der Steinzeit haben Menschen hier im äußersten Norden dem langen Winter getrotzt und zahllose Aberglauben und Rituale sind in dieser Zeit entstanden. So galten die Polarlichter früher als mystischer Zauber, als Erscheinungen der Götter oder auch als Vorboten für drohendes Unheil. Wer in das Leben und die Kultur der frühen nordischen Völker eintauchen möchte, kann das Steinzeitzentrum Kierikki in der Nähe von Oulu besuchen. Das Museum führt Besucher tausende von Jahren zurück in die ferne Vergangenheit des Nordens. Die noch viel ältere Naturgeschichte der Region findet man im Rokua Geopark, dem nördlichsten Geopark der Welt: Hier erleben Besucher ursprüngliche Flüsse und Seen, hohe Dünen und weite Sandstrände, dichte Wälder und von der Eiszeit geformte Esker. Ein Muss für Wanderer ist der Syöte Nationalpark, das südlichste Berggebiet Finnlands. Das Gebiet von Syöte war lange eine weglose Wildnis, in der die Menschen als Selbstversorger in abgelegenen Gehöften mitten im Wald wohnten, Rentierzucht, Jagd und Fischfang betrieben. Heute können Reisende entlang der 122 Kilomter Wanderwege in die Wildnis eintauchen. 

    Oulu selbst ist mit rund 200.000 Einwohnern die nördlichste Großstadt Europas – und hat dabei ihren Kleinstadtcharme bewahrt. Dafür sorgt schon die Tatsache, dass sie im Flussdelta des Oulujoki liegt und Touren von einem Stadtteil zum anderen einem Inselhopping gleichkommen. Im Zentrum von Oulu gibt es die unterschiedlichsten Restaurants, Cafés und Kneipen, Museen und Kulturveranstaltungen. Für einen Tagesausflug bietet sich die Insel Hailuoto an - mit goldenem Sandstrand, Dünen so weit das Auge reicht, schäumendem Meer und idyllischen Fischerdörfern.

    Unterkünfte

    Die wohl außergewöhnlichste Übernachtungsmöglichkeit in der Region Oulu bietet die Eagle View Suite auf dem Iso-Syöte-Fjäll. Da die Wände und sogar das Dach der einzigartigen Suite aus Glas bestehen, genießen die Gäste einen Panorama-Blick über die umliegenden Hügel und Wälder. Das nahegelegene Hotel Iso Syöte ist eine beliebte Unterkunft für Mountainbiker. Hier kann man nicht nur Geländeräder mieten, sondern auch verschiedene Exkursionen für Anfänger und Profis buchen: Auf schmalen Pfaden geht es dann quer durch den Wald, Berghänge hinunter, auf Bohlenstangen über Sümpfe und im Winter über Schnee und Eis.

    Direkt am Sandstrand und dennoch nah am Zentrum Oulus übernachtet man im Feriendorf Nallikari. Hier gibt es neben Ferienhäusern auch Wohnmobilstellplätze und Zeltplätze. Eine besonders charmante Unterkunft auf der Insel Hailuoto ist das originelle Artic Lighthouse Hotel, das sich am Fuße des noch in Betrieb befindlichen Leuchtturms am Ende von Marjaniemi befindet. Das in dem ehemaligen Gebäude der Lotsenstation untergebrachte Hotel mit seinen 20 Zimmern bietet sowohl von dem Restaurant als auch von der Terrasse und den Hotelzimmern aus einen schönen Blick über die Bottenwiek.

    Sommerstadt Espoo in Südfinnland 

    Schärenmeer und malerische Inseln im Süden, dichte Wälder im Norden  und mittendrin Espoo, die zweitgrößte Stadt Finnlands, direkt neben Helsinki. Espoo bietet die perfekte Kombination aus aufregender Stadtkultur, wunderschöner maritimer Atmosphäre und unberührter Natur. Hier gibt es 165 Inseln  mehr als auf Hawaii! Hinzu kommt eine 58 Kilometer lange Küstenlinie, die man zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden kann. Espoo ist wie eine Miniaturausgabe von Finnland: Die Stadt bietet spannende Museen, Sehenswürdigkeiten, Sport- und Kulturveranstaltungen. Mit der Metro können Besucher bis ans Meer fahren und die maritime Atmosphäre des rauen Schärenmeers erleben. Im Norden grenzt der Nuuksio Nationalpark an die Großsstadt, eine echte Wildnis mit zahlreichen Wanderwegen und Naturpfaden – durch dichte Wälder, vorbei an glasklaren Seen und bizarren Felsformationen. 

    Sommerstadt Espoo

    Rundreisen rund um Espoo 

    Sie wollen Espoo und die Umgebung erkunden? Die Tourismusorganisation Visit Espoo hat verschiedene spannende Reisepakete mit Fokus auf Natur und Wildnis, Küsten und Schären oder Kultur und Veranstlatungen zusammengestellt. Einen Überblick über die Rundreisen und Kurztrips finden Sie hier.

    Reisetipps

    Nach der Hauptstadt Helsinki ist Espoo die zweitgrößte Stadt Finnlands und eine der nachhaltigsten Städte Europas. Finnland gilt allgemein als Vorreiter in puncto Nachhaltigkeit und viele Finnen besitzen ein umfangreiches Wissen rund um die Natur. Das spiegelt sich auch in der Esskultur wider: Man kocht regional, traditionell und saisonal. Zahlreiche Restaurants in Espoo bieten gesunde, typisch finnische Gerichte in ganz besonderer Umgebung: beispielsweise das Restaurant Nielu mitten im Wald des Nuuksio Nationalparks. Ein besonderes Erlebnis sind auch die Campfire Pancakes im Nuuksio. Nach einer 1,5-stündigen Wanderung werden die Pfannkuchen über dem offenen Lagerfeuer gebacken. Hervorragendes Essen gibt es natürlich auch in der Stadt selbst  etwa im Rooftop-Restaurant Lucy in the sky oder im maritimen Restaurant Haukilahden Helmi direkt am Meer. 

    In Espoo befindet sich das größte Museum Finnlands: das Espoo Museum of Modern Art, kurz EMMA. Die 5.000 Quadratmeter große Ausstellungsfläche liegt im Stadtteil Tapiola, der in den 1960er-Jahren als Gartenstadt erbaut wurde. Der Bezirk besteht aus weit auseinanderstehenden, im Wald verstreuten Häusern und beheimatet heute viele weitere Museen, Cafés und kulturelle Einrichtungen. Das architektonische Juwel von Espoo ist das Campusgelände der Aalto-Universität in Otaniemi. Alvar Aalto gilt als Pionier der finnischen Architektur und strebte mit seiner organischen Architektur eine enge Verbindung zwischen Gebäuden und Landschaft an. 

    Perfekt für einen Fahrradausflug ist der 40 Kilometer lange Uferweg Rantaraitti. Er schlängelt sich am Meer entlang und führt zu fast hundert verschiedenen Sehenswürdigkeiten, von historischen Stätten über Badestrände bis hin zu wunderschönen Panorama-Aussichten auf die Schären. Und wer lieber Ruhe und Entspannung als den urbanen Lifestyle sucht, ist im Nuuksio Nationalpark genau richtig. Hier kann man Wandern, Paddeln, Tiere beobachten oder Beeren und Pilze sammeln. 

    Unterkünfte

    Im südfinnischen Espoo finden Reisende tatsächlich ein Stück arktische Natur: Im südlichsten Rentierpark Finnlands mitten in den Wäldern des Nuuksio Nationalparks kann man in Inglu-Hütten übernachten und aus dem Fenster heraus Rentiere füttern. Noch näher kommt man der Natur in den gemütlichen Baumzelten des Tentsile Experience Ecocamp. Mehr Komfort bieten dagegen die luxuriösen Glamping-Zelte oder das Naturhotel Haltia Lake Lodge und typisch finnisch sind die Waldhütten von Natura Viva. Wer lieber direkt in der Stadt übernachten möchte, hat eine große Auswahl an verschiedenen Hotels und Apartments, unter anderem das Hotel Matts direkt an der Metrostation Matinkylä oder das Sokos Hotel Tapiola Garden im Museumsdistrikt.

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